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BLACK FRIDAY at the Douze Webshop:

All Orders at the douze webshop today at the 28th of Nov.2014 will get 4 random Handbills - incl. the new Motörhead Design (normal price12€) for free...

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Ich weiss bis heute nicht....

... wie sie Lemmy Kilmister, seines Zeichens Gruender und Frontmann der legendaeren Heavy Metal/Punk Rock (das laesst sich in diesem Falle nicht einwandfrei definieren) - Kapelle Motörhead dazu gebracht haben, sein Amen unter den Vertrag einer schwedischen Billigtextilkette zu kritzeln, aber ich habe so meine Vermutungen...

Ich glaube naemlich, dieser ueble Henning und sein Komparse Moritz haben Lemmys obligatorische Flasche Backstage-Whisky mit dem in der Weihnachtszeit vermehrt angebotenen Gløgg verpanscht – was dem exakt eingestellten Organismus Kilmisters so gut tat, als wuerde ein Formel1 Flitzer mit E10 Sprit ein Rennen antreten.

Jedenfalls vermute ich, Lemmy sah allerlei unbekannte Sterne und hoffte in allerletzter Minute noch sein Testament zu unterschreiben – in echt aber kam es viel schlimmer: als er am naechsten Nachmittag von einem bis Dato nicht bekannten Kater wachgehaemmert wurde und dann im Morgenmantel zum Fruehstueck an die Hotelbar schluerfte, traf er im Lift auf ein paar Hippiehippster-Girls die gerade ihre neuen Shopping-Trophaen aus den Plastetueten zogen um zu beraten, was am Abend wohl zur Klubnacht ins Berghain ausgetragen werden koenne...

Als er da sein so geliebtes Haustier zwischen den Schriftzuegen „Motörhead“ und „England“ auf einem der Fetzen entdeckte, wurde er ohnmaechtig... (Was er nicht mehr mitbekam, auf dem Shirt der anderen Goere prangte der Schriftzug der Ramones...)

Mein Poster zur diesjaehrigen Berlin Show zeigt ein paar technische Details eines wahren Motörhead

 

Die New Yorker Kunstrocker SWANS haben gerade wieder einen Lauf: im Zweijahresrhythmus ballern die grad sensationelle Alben raus. Hat das neue Album „To Be Kind“ schon die Regale der Plattenlaeden erreicht, haben die letzten Samstag-Nachmittag-Besteller noch nicht mal die 2012er Weltkrachscheibe „The Seer“ aufm Teller. Die Poster, die ich in den letzten Jahren fuer die SWANS entwerfen sollte, setzten mich durch ihre Regelmaessigkeit aehnlich unter Druck... Fuer das Poster zum Dresdner Konzert der SWANS habe ich nun zum letzten Mal Herrn Tibbets bzw. seine Enola Gay bemueht. Mit dem gespenstisch aesthetischen Blick aus dem Cockpit des Hiroshima-Bombers in gleissendes Licht schliesst sich fuer mich die Geschichte in der Finsterniss nach dem Blitz. Mein letztes SWANS Poster gibt es hier.

 

 

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Das Jahr neigt sich ...

...und die Douze Mystery Tube, eine limitierte und zum bersten mit gesiebdruckten (Gig)Postern aus dem Douze Studio gefuellte Posterrolle ist wieder fuer ein paar Tage zu haben. Wo diese Rolle platzt, ist mit einem Knall eine Wohnung, ein Proberaum oder eine Kneipe bunt...

 

Hier noch einmal die harten Fakten: die Douze Mystery Tube beinhaltet 12+1 limitierte, teilweise ausverkaufte Siebdrucke der vergangenen 12 Jahre. Alle Douze Mystery Tubes des Jahres 2014 sind gleich gepackt, wer also zwei Tubes bestellt wird 12+1 doppelte Poster haben. Das Angebot der Douze Mystery Tube ist zeitlich und in der Stueckzahl begrenzt. Hier  geht’s lang...

 

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Zwölf Monate sind nix ...

... denn schon wieder ist ein Jahr fast rum – jedenfalls ist fuer mich mit der Hamburger Flatstock und der darauffolgenden Colored Gigs Postershows Leipzig und Dresden der dickste Brocken Rock’n’Roll im Jahr vom Tisch. Nun muss das noch verdaut werden, und Anfang November gibt’s noch den leckeren Nachtisch, ne kleine Postershow beim Rolling Stone Weekender 

Der Hamburger Flatstock spendierte ich eine neue, mittlerweile von vielen Sammlern heiss begehrte und natuerlich wieder bis in die Nasenloecher taetowierte Matrosin, die ich erstmals auch in zwei Varianten gedruckt habe. Ein paar Exemplare davon gibt’s noch hier im Shop

Rodger „Buzz“ Osborne, seines Zeichens Frontmann / Gitarrist unter anderem bei namhaften Bands wie den Melvins und Fantomas hat in einem Interview mal gesagt, er hielte nichts von Soloprojekten – die am Ende auf der Buehne wieder genauso klingen wie die abgespeckte Version der ganzen Band... Nun jagte Buzz seine Band im regelmaessigen Rhythmus zum Touren um den Planeten, und wahrscheinlich haben die einfach mal ne Pause noetig – ganz anders aber Osborne, der braucht diese Pause nicht und tourte eben mal alleine als King Buzzo den von der Band ueber Jahre eingetrampelten Pfad entlang. Und er klang ganz und gar nicht wie eine Scheibe Melvins. Mein Poster fuer den Dresdner Gig von King Buzzo gibt’s hier..

Die Musikwelt... so klein. Mit Hut. – Nick Waterhouse produzierte in den letzten drei Jahren ja einiges. Aber mit den Kaliforniern Allah Las hat er sein goldenes Haendchen bewiesen, denn in nur drei Jahren haben die Allah Las einen so steilen Aufstieg hingelegt, dass ihnen Kalifornien schnell zu klein wurde... Ihr Sound schiesst genau in die Luecke zwischen Psychedelic Rock und Surf – und in dieser Schublade war in den letzten Jahren einiges los – aber die Allah Las haben ein geheimnisvolles Gewuerzsaeckchen, wovon sie ihrem Sound immer eine Prise untermischen... naja, und nen sauguten Produzenten.

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Last Man Standing...

Schlimm, was damals den Kuenstlern zur Entspannung vor und/oder nach dem Gig im Backstage gereicht wurde – oder wie sonst kann man sich das zeitige Ableben der fruehen Rock-Helden noch erklaeren?  An Geschichten mangelt es jedenfalls nicht, wenn es um die Prototypen des damals noch nicht „erfundenen“ Punk Rock geht. Erst als der neue Sound der vier jungen New Yorker um Jeffry R. Hymann, besser bekannt als Joey Ramone mit seinen RAMONES, Mitte der 70er Jahre in London, in einer vom Mainstream-Rock ala Led Zeppelin oder Pink Floyd ermuedeten Szene fuer einige Reflektion sorgte, wurde dem neuen Genre die stilbildende Schublade aufgemacht. Nun sind Joey, Jonny und Dee Dee (3 x R.I.P.) nicht mehr fuer die Buehne zu gewinnen und Tommy, Marky Ramones frueher Vorgaenger am Schlagzeug, hat mit BlueGrass musikalisch die Fronten gewechselt. Wenn man also noch einmal einen Eindruck haben will von dem Gefuehl bei einer kleinen musikalischen Revolte im legaendaeren und wegen Immobilenhaien geschlossenen CBGB Club in New York dabei zu sein, gibt’s nur noch eine Chance: kauf dir ein Ticket fuer ein Marky Ramones Konzert. Leider ist das mittlerweile so selten wie eine Sonnenfinsternis und im Gegensatz zu astronomischen Ereignissen nicht vorher zu berechnen, wann wieder einmal eine solche Chance besteht. Mein Gigposter fuer das 2014er Berliner Konzert wurde von Hand mit drei Farben in kleiner und limitierter Auflage, auf schwarzem Karton gesiebdruckt. Hier geht’s zum Blitzkrieg...  

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Das dritte Poster

sollte eigentlich das letzte werden, jedenfalls hab ich mir das anhand meiner Paul Tibbets Bildersammlung so vorgestellt. Nun ist das dritte Poster fuer die New Yorker Schmerzrocker SWANS gedruckt und meine Reihe soweit fertig, da flattert mir die vierte Anfrage fuer ein SWANS Gigposter auf den Tisch. Auf dem ersten Poster posiert er vor dem Einsatz erwartungsvoll vor dem nach seiner Mutter benannten B52 Bomber „Enola Gay“, auf dem zweiten winkt er - gerade gelandet - zufrieden aus dem Cockpit und auf dem neuesten Poster hat er Hiroshima bereits heimgesucht und stellt sich mit stolzer Brust den Pressefotografen. Nun, einen hab ich noch: im Herbst 2014 kommt mein viertes und damit letztes SWANS Poster.

Derzeit hoeren Nachbarn und Besucher des DOUZE Printshop eher ungewohnte Klaenge aus den Musikboxen meiner Werkstatt, beschaeftigt mich doch seit einiger Zeit eine bis dahin von mir nur stiefmuetterlich wahrgenommene Musikrichtung. Denn dem Neo-Psych-Rock wurde von Bands wie The Black Angels oder The Brian Jonestown Massacre eine neue Saeule gebaut, welche dieser Musik ein so stabiles Fundament gibt, dem keine bunte Spasslawine gefaehrlich werden kann. Mein Poster fuer The Brian Jonestown Massacre verweist auf allerlei Details aus deren Musik bzw. den ziemlich guten Videos – die dem unentschlossenen Plattenkaeufer auf alle Faelle den Finalen Schub geben... Ganz heisser Scheiss!

Die Leute sind verschiedener Meinung darueber, was heute in keinem gut sortierten Haushalt fehlen sollte. Ich bin der Meinung, jeder sollte eine Schuetzende Hand an seiner Wand haben! So schuetzt diese deren Besitzer vor dem boesen Blick – der sicher jeder Schandtat vorausgeht... Meine Hamsa, nach ihrem nah-oestlichen Vorbild gezeichnet, schmueckt das Auge der Fatima. Sie war Grundlage eines Benefiz Posters fuer Dresdner Stolpersteine. Leider wird die Douze Hamsa nur begrenzt vor dem boesen Blick schuetzen koennen, wurde sie doch in sehr limitierter Auflage von pro Farbe nur 24 Stueck mit zwei Sieben gedruckt. Zum Rundumschutz hierlang bitte...  

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Ganz anders als erwartet

faellt das achte Studioalbum von Auerbach und Carney, aka den Black Keys, unter anderem auch durch starke psychedelische Elemente und soulige Passagen auf. Wurden sie von ihrem Label nach den letzten Alben eher als Blues- und LoFi-Rocker durch das Dorf getrieben, betreten die Black Keys mit Turn Blue jetzt Pink Floyd-Land und wohl auch ein neues, heute nur noch selten erreichtes Level. Fuer die exclusive Show im Berliner Postbahnhof wurde von mir ein Poster im Design wie aus den alten Zeiten der ersten gesiebdruckten Gigposter mit psychedelisch wirksamen Formen und Farbkombinationen in zwei Varianten gestaltet und gedruckt: Turn Red or Turn Blue
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  Schwarz und Weiss...... 

sind keine Farben – jedenfalls wird das landlaeufig den Rackern so im Kunstunterricht erzaehlt. Die sitzen dann zweifelnd vor ihren Tuschkaesten und fragen sich, was das wohl in den Toepfen ganz rechts und ganz links sei – wenn es doch keine Farbe ist... Wer diese Heimtuecke ueberstanden, und sein Interesse an Farben nicht verloren hat, wird sich von Farbtheorien und Systemen nichts mehr vormachen lassen. So experimentiere ich gern mit Farben herum und versuche gaengige Theorien ins Wackeln zu bringen. Monochrome haben ein neues Album draussen und bringen auf ihrer Tour durch die Clubs des Landes wieder viele Konzertbesucher zum Wackeln und beweisen einmal mehr ihre POPkulturelle Standfestigkeit. Mein Poster fuer Monochrome ist mit rot, gruen und blau – also den Licht-Farben des additiven Farbmischverfahrens gedruckt und – beweist wohl gar nichts. In Schwarz und Weiss kommt auch mein neues Sonics Poster daher – jedenfalls macht das den Anschein... Die „echten“ Sonics kommen nun langsam in die Jahre. Das ist logisch, wenn man bedenkt, dass die schon in den 60er Jahren einen neuen Sound kreierten, der spaeter in Anlehnung an die von den Protagonisten der neuen, fuer die damaligen Ohren doch sehr verstoerenden Geraeusche, die elterlichen Garagen oft zu Proberaeumen umfunktionierten. Nach diesen Nebengebaeuden wurde der neue Sound dann auch benannt... Mein Sonics-Poster wurde mit vier Sieben und lasierenden Grautoenen in kleiner Auflage von nur 100 Stueck auf naturweissem Karton gedruckt. Hier lang geht es zur Garageneinfahrt...

 

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  Absolutes Insiderwissen... 

...war noetig, um die neuen Poster fuer mir sehr liebe Musikanten zu entwerfen, die sich in diesem nicht nur in meteorologischer Sicht heissen Fruehling die Klinken der Rockclubs des Landes in die Hand gaben. Die Berlin/Dresdner Band DŸSE  – ab wie vielen Beteiligten spricht man eigentlich von einer Band – schicken seit ein paar Wochen die Besucher ihrer Konzerte zur aktuellen Tour „Das Nation“ unverbluemt in den phonetischen Wahnsinn... Das Brett, das die beiden DŸSEr lediglich mit Gitarre und Schlagzeug bewaffnet da aufbohren, zerfaellt schon beim ersten Song zu Saegemehl. Dieser Staub wird, eingelegt in regionalem Bier, zu einem Gemisch, das Kerosin zu Kinderbrause deklassiert. Neulich erhaschte ich einen Blick auf die Maschine, mit der die DŸSEr diesen Saft brauen, und dachte gleich: das sollte die Welt wissen! Auf meinem Poster zur Tour Das Nation koennt Ihr sie sehen: gedruckt mit 3 Sieben auf schwerem schwarzen Karton – und wie gewohnt, ein paar der Poster gibt’s hier: Die Roentgenbrille einer grossen Internetsuchmaschine hat bereits vor ihrer Markteinfuehrung relativ viel Drive verloren, zu viele Leute finden diese Idee schon heute Yesterday...  Aber Yesterday hat sich Nick Waterhouse geradezu auf die Brille geschrieben – und die Leute finden’s so richtig gut. Herr Waterhouse ist Kalifornier und weiss, wovon er singt – und vor allem wie er es tut. Er hat den noetigen Durchblick – mit seiner R’n’R’-Brille vom Modell Holly, Buddy. Und wenn einer Waterhouse heisst, kann die Brille auch was heisser sein... Das Poster ist gedruckt mit 2 Sieben und tatsaechlich zu haben...

DOUZE Poster auf Shows und Ausstellungen:

Noch bis 13. April, „Prints and Tunes“ im Kaskadenkondensator, Burgweg 7, Basel/Schweiz

Ab 28. Mai 2014 bis 31.05.2014 „Flatstock 44 beim Primavera Sounds Festival“ in Barcelona

Alle Ausstellungen, die verpassten, die gerade stattfindenden und die noch kommenden findet ihr hier...

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Eine Postershow jagt die Naechste...

...und irgenwie sieht es so aus, als kaemen wir auch in den naechsten Wochen nicht zur Ruhe. Nach den Graphic Days in Berlin stand auch schon das gigantische SXSW-Festival vor der Tür und waehrend einer Zwischenlandung im heimischen Dresden werden lediglich die Postermappen fuer die naechsten Stationen in Basel und Barcelona gepackt.

Trotz des ganzen geJetSete blieb irgendwie immer noch eine Gelegenheit, neue Poster fuer alte Bekannte, aber auch wieder viele neue Kuenstler zu gestalten und - wie auch sonst - zu siebdrucken. Als letztes Poster verliess ein neuer bauhausesker Print fuer die Schweden Scraps of Tape den Drucktisch. Erneut in absoluter Miniauflage mit vier Sieben von Hand auf naturweissem Karton gedruckt – warten hier noch ein paar wenige Exemplare auf ihr neues Zuhause...

Beim texanischen SXSW-Festival geben sich die Kleinen und Grossen des Business das Mikrofon in die Hand – und einige Agenten sind dort auch auf der Suche nach Posterkuenstlern – weshalb die Postershow „Flatstock“ dort die wohl bestbesuchte der Welt ist. Conny und Susanne vertraten das Douze Studio und brachten interessante neue Kontakte mit. Die naechsten Monate werden es offenbaren... Aber den Knueller schon einmal vorab: DŸSE (siehe Foto, mit den Douze Girls) waren auch in Texas und haben gleich ein Poster bestellt. 

TIP: DOUZE Poster live und in Farbe:  28. Maerz bis 13. April, „Prints and Tunes“ im Kaskadenkondensator, Burgweg 7, Basel/Schweiz

 

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